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Verabschiedung des Dekanatsreferenten Werner Tarrach

Verabschiedung des Dekanatsreferenten Werner Tarrach

Nach 36 Jahren im Dienst wurde Werner Tarrach (3.v.l.) verabschiedet. Manuela Stockhausen (2.v.l.) ist neue Dekanatsreferentin. Mit dabei waren zudem Dechant Bernd Haase (links), Pfarrer Peter Gede, Dekanatsjugendseelsorger Michael Melcher und Stephan Lange (Erzbistum) (v.r.).

Salzkotten, 15.12.2017 In einer Dank- und Segensandacht wurde am vergangenen Freitag Dekanatsreferent Werner Tarrach aus seiner beruflichen Aufgabe in den Ruhestand verabschiedet. 36 Jahre war Werner Tarrach im kirchlichen Dienst tätig. Nach einer kurzen Zeit als Dekanatsreferent für die kath. Jugendarbeit im Dekanat Dortmund war er fast 25 Jahre als Bildungsreferent beim Kolpingwerk angestellt. Als 2006 die Dekanate im Erzbistum neu strukturiert wurden, wechselte Werner Tarrach als Dekanatsreferent in das Dekanat Büren-Delbrück, wo er bis heute das Dekanat inhaltlich geprägt hat.
Dechant Bernd Haase beschrieb in einer Dank- und Segensandacht in der St. Johannes Kirche Salzkotten, Werner Tarrach in seiner Predigt als einen Menschen, der stets sein Kreuz auf sich genommen habe und der deutlich spürbar in der Nachfolge Jesu lebe.
Abschließend zitierte er in seiner Predigt mit den Worten „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts…“ Franz Josef Strauß. Der Dechant wünschte Werner Tarrach diese Haltung des dankbaren rückwärts- und des freudigen vorwärts Schauens, vor allem aber den gläubigen Blick auf Christus für seinen weiteren Lebensweg.
Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim der St. Johannes Kirchengemeinde in Salzkotten, würdigten Arbeitskollegen, Weggefährten und Freunde den Dekanatsreferenten in persönlichen Grußworten. Dechant Bernd Haase stellte die vielfältigen Begabungen Tarrachs in den Mittelpunkt. Er benannte seine künstlerischen Fähigkeiten. Er selbst sei Eigentümer einer von Werner Tarrach gemalten Kreuzdarstellung. Überrascht sei er immer wieder über die vielfältigen Kontakte des Dekanatsreferenten gewesen. Seine Vernetzung hätte weit über die Bistumsgrenzen hinaus gereicht und wäre bei der Planung so mancher Veranstaltung hilfreich gewesen. Haase beschrieb den scheidenden Dekanatsreferenten auch als Querdenker. Dieses querdenken und der theologische Hintergrund Tarrachs hätten immer wieder zu angeregten Diskussionen geführt.
Im anschließenden Grußwort von Stephan Lange, Leiter der Abteilung Gemeinde- und Erwachsenenpastoral, stellte dieser die ruhige und besonnene Art Tarrachs heraus. Als damaliger Quereinsteiger aus dem Kolpingwerk in das Dekanat Büren-Delbrück, hätte Herr Tarrach neue Impulse in die damaligen neu strukturierten Dekanate eingebracht. Stephan Lange zitierte abschließend in seinem Grußwort Bernhard von Clairvaux und richtete diese Worte mit besten Wünschen an den zukünftigen Ruheständler „Gönne Dich Dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer, ich sage: Tu das oft, … Sei wie für alle anderen auch für Dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.“.
Weggefährte Stefan Winzek sprach für den Kreis der Mitarbeiter der Geistlichen Abende im Liborianum in Paderborn. Auch er betonte die vielfältigen Begabungen Tarrachs, die immer wieder bei der Gestaltung der Abende zum Ausdruck kamen. So sei Tarrach mit seinen künstlerischen Fähigkeiten über viele Jahre für die Gestaltung des Flyers zuständig gewesen. Aber auch durch seine gestalteten Workshops habe er am Erfolg der Abende im Liborianum mitgewirkt.
Die Dekanatsreferenten aus den benachbarten Dekanaten skizierten ihren Kollegen Werner Tarrach mit einem Song des amerikanischen Jazzsängers Bobby McFerrin. So wurde aus dem Refrain des Songs „Don´t Worry, Be Happy“, - „Wir worry, Du happy!“ Auch die Kollegen brachten in den Versen des Songs, Tarrachs vielfältige Begabungen und seine Persönlichkeit zum Ausdruck. So wurde Werner Tarrach, unter anderem als ein Mann der Taten, der umständliches Anfragen häufig umging skizziert. Aber auch seine Spiritualität und Hilfsbereitschaft kam im Song zum Ausdruck.
Das letzte Grußwort sprach Herr Matthias Stumpe, als Vertreter der Mitarbeitervertretung. Auch Herr Stumpe würdigte den vielfältigen Hintergrund aus der früheren Berufstätigkeit Tarrachs beim Kolpingwerk. Er sei stets eine Bereicherung für die Kollegenschaft in den Dekanaten gewesen und würde den Mehrwert multiprofesioneller Teams zum Ausdruck bringen.
Das Schlusswort fiel dem jetzigen Ruheständler Werner Tarrach selbst zu. Er schaute in seiner abschließenden Ansprache auf seinen Berufsweg zurück und skizierte die Stationen und die Wegefährten seines beruflichen Lebensweges. Zu vielen der zahlreich anwesenden Gäste, konnte Tarrach vielfältige Geschichten und Anekdoten berichten.
Am Ende seiner Rede dankte Werner Tarrach allen Anwesenden für ihr Kommen und ihre Wegbegleitung, sowie beim Dechanten für die Gestaltung der Andacht und die gewählten Worte. Beim Dekanatsteam bedankte Tarrach sich für die Ausrichtung seiner Verabschiedung. Der abschließende Dank galt seiner Frau und seinen drei erwachsenen Kindern, die in den vielen Jahren seiner beruflichen Tätigkeit häufig hätten zurückstehen müssen aber ihm immer wieder den notwendigen Halt und die notwendige Unterstützung für sein Wirken gaben.
Beim anschließenden Imbiss konnten die über 60 Gäste, noch persönlich mit Werner Tarrach ins Gespräch kommen und ihren guten Wünsch dem Ruheständler mit auf den Weg geben.

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